Rollenspiel: "In Nomine Satanis"

In Nomine Satanis

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Sacrifice your soul will be doomed
YouŽre evil friends who have deceived you
Satan enters your soul
Beneath youŽll burn
SatanŽs course

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Die Geburt eines Dämons...

IN NOMINE SATANIS/MAGNA VERITAS

Das Rollenspiel In Nomine Satanis und das Gegenstück dazu, Magna Veritas, handelt um den ewigen Kampf zwischen Gut und Böse/Himmel und Hölle. Bei INS bauen sich die Spieler einen Dämon und schlüpfen in die Haut eines frisch verstorbenen Menschen. Im Auftrag des Teufels und unter der speziellen Obhut von Dämonenprinzen kämpfen sie auf der Erde gegen das Gute und um die Vorherrschaft. Bei MV dagegen stellen die Spieler Engel dar, die im Auftrag Gottes und unter der Obhut von Erzengeln auf der Erde gegen das Böse kämpfen.
Der Autor hat bewußt darauf verzichtet sich eine komplette Welt auszudenken, wie es bei anderen Rollenspielen der Fall ist. Unsere Erde wird als ein fiktives Alternativuniversum dargestellt, in dem die beiden übernatürlichen, Großmächte tatsächlich und aktiv das Leben der Menschen beeinflussen. Geschichtsträchtige Ereignisse müssen sich nicht unbedingt so abgespielt haben, wie wir es aus unserer Welt kennen. Der Spielleiter hat vollkommen freie Hand, wie er diese Welt sieht und die Spieler darin agieren lässt. Der SL kann zudem selbst entscheiden, in welchen Land/in welcher Stadt das Abenteuer stattfinden soll.
Das Spiel ist eine Fantasy/Horror/Science-Fiction Variante mit einem guten Schuß schwarzen Humors. Es spielt in der Gegenwart, doch können auch Waffen und Ausrüstung benutzt werden, die es noch gar nicht gibt.
Um Aktionen auszuführen haben die Charaktere die üblichen Attribute wie Stärke, Gewandheit, Wahrnehmung, usw. Gespielt wird mit drei verschieden farbigen, sechsseitigen Würfel. Die damit erzielten Werte werden mit einer universellen Zahlentabelle verglichen und dann das Ergebnis bestimmt.
Neben den vielfältigen Möglichkeiten die das Menschsein und die heutige Zivilisation so bietet, stehen jedem Dämonen übernatürliche Fähigkeiten zur Verfügung. Am Anfang des Spiels sollten diese aber sehr sparsam, gezielt und vor allen Dingen vorsichtig eingetzt werden. Darin liegt übrigens der Knackpunkt an dem Spielsystem: Die Dämonen sind auf der ersten "Stufe" ziemlich schwach. Ohne entsprechende Kleidung (Rüstung) ist der menschliche Körper ziemlich anfällig und wenn sie in ein Gefecht verwickelt werden, kann der Wirtskörper zum zweiten mal sterben. Der Dämon stirbt nicht, fährt aber für die nächsten tausend Jahre in die Hölle zurück und hat dort genügend Zeit zu überlegen, was er denn falsch gemacht hat.
Um einen Dämonen zu spielen, müssen gewisse Regeln beachtet werden, wenn man unter Menschen wandeln möchte:

  • Die Befehle Satans müssen immer befolgt werden
  • Die Handlungen der Dämonen müssen so unauffällig wie möglich sein
  • Die Befehle eines Vorgesetzten müssen immer befolgt werden
  • Alle Mächte des Guten müssen gnadenlos verfolgt und zerstört werden
  • Das unnötige Morden Unschuldiger ist zu vermeiden
  • Alle Untergebenen müssen mit eiserner Hand und ohne zu zaudern geführt werden
  • Ein Dämon zu sein ist kein Beruf, sondern Bestimmung
Hierbei erweist sich am Anfang des Rollenspiels die zweite und die fünfte Regel als extrem schwierig. Wird der Dämon bei irgendeiner Aktion erwischt (Polizei, Zeugen) und kann seine Spuren nicht verwischen, so sammelt er Sündenpunkte an. Ab einer gewissen Anzahl (sehr niedrig!) interessieren sich sofort die Mächte des Guten für ihn.
Dem Spieler bleibt also nichts anderes übrig, als seinen Dämonencharakter die meiste Zeit wie ein normaler Mensch zu spielen.

Wenn sich eine Gruppe damit abgefunden hat und das Abenteuer abwechslungsreich gestaltet ist (der Meister, der zudem die Ehre hat Satan persönlich zu spielen, nicht ganz so streng ist), so sind diese Einschränkungen aber kein Problem.